60 Jahre Normenausschuss

Im Juli 2010 feierte der Normenausschuss Werkzeuge und Spannzeuge (FWS) sein 60-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr ist ein herausragender Meilenstein in einer langen zum Teil wechselvollen Geschichte dieses Normenausschusses. Während der letzten sechs Jahr-­zehnte wurden viele wichtige Normen erarbeitet, die wesentlich zur Sicherheit der Werkzeuganwender und zu Handelserleichterungen für die Werkzeugindustrie beigetragen haben. 

 

Aus diesem Anlass freue ich mich als Vorsitzender des FWS-Beirats, dass dieses Jubiläum Gelegenheit gibt, die verschiedenen Fachbereiche des Normenausschus­ses der breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Experten wie Werkzeughersteller und Werkzeuganwender sowie aus Berufgenossenschaften, Handel, Wissenschaft und Forschung haben ihren Beitrag dazu geleistet, die Normung von Werkzeugen und Spannzeugen besonders mit internationaler Ausrichtung voranzubringen. Dabei möchte ich das Engagement von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus­drücklich hervorheben. 

 

Im Bericht über die erste Sitzung des FWS-Beirates im Jahre 1972 in Frankfurt ist mir besonders aufgefallen, dass bei der Kommentierung der Abstim­rnung die einzige Neinstimme damit begründet wurde, dass wenigstens ein Bei­ratsmitglied aus dem Remscheider Raum kommen sollte. 

 

Hinter diesem geäußerten Einzelwunsch sehe ich den Ruf nach einer aktiven Mit­arbeit der Werkzeughersteller im Bergischen Raum und seiner Organisation des FWI mit dem Ziel, verbindliche Normen mit den Herstellern zu entwickeln und schnellstmöglich in Produkte einfließen lassen zu können, was in den letzten Jah­ren auch hervorragend umgesetzt wurde. 

 

Dem FWS ist es damit gut gelungen, sowohl die klassischen Themen, wie zum Bei­spiel Handwerkzeuge, als auch innovative Produkte, Technologien und Anwen­dungsfelder, wie den Werkzeugdatenaustausch, als Normungsthemen aufzuneh­men, um neue Entwicklungen am Werkzeugmarkt zeitnah als Stand der Technik zu etablieren. Die Bewerbung um Förderprogramme zur Unterstützung von Innovatio­nen in der Werkzeugentwicklung und deren Transfer in die Normung sind ein wich­tiger Schritt, um gerade mittelständische Unternehmen in ihrer Innovationskraft und Marktpositionierung zu stärken. 

 

Mein Dank gilt allen Beteiligten für ihr großes Engagement und ich wünsche dem FWS weiterhin viel Erfolg in der Zukunft.

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